Euro - Rettungsschirm Pressemitteilung

Das Schein-Geld-System funktioniere eigentlich ganz einfach, dozierte gewohnt lässig Prof. Dr. van Suntum auf der Veranstaltung der FDP Hörstel in Riesenbeck. Die Ähnlichkeit der Geschichte, die er den 120 Gästen vorführte sei nur zufällig ähnlich mit dem des Euro, sagte er mit einem Lächeln. Am Ende seiner Geschichte gab es ein paar Teutonos mit langen Gesichtern.


Philipp Vorndran, Kapitalmarktexperte bei Flossbach von Storch AG, ging auf die Staatschuldenkrise der Peripherieländer ein. Ein Hair-Cut in Griechenland sei ausgemachte Sache und auch in Portugal komme man nicht an einer Umschuldung vorbei. Es reiche nicht, nur die privaten Gläubiger daran zu beteiligen. Ähnlich sah es der dritte Referent, FDP-Rebell Frank Schäffler. Der Euro würde durch die Rettungsschirme nicht sicherer. Vielmehr stiege die Haftung der Deutschen dadurch nur noch mehr an. Moderator Christophe Lüttmann brachte das Publikum mit in die Diskussion ein. Die vielen Fragen drehten sich um die Sicherheit der Geldanlagen aber auch um die Situation der FDP. Schäffler appellierte an die Zuhörer, nicht seiner Partei den Rücken zu kehren, sondern im Gegenteil gerade jetzt, da es ein historischer Moment sei,  politisch aktiv zu werden.

 

Die drei Referenten waren sich darin einig, dass der Euro nicht in seiner jetzigen Struktur überlebensfähig sei. Und van Suntum fügte an, dass es zwar immer noch Chancen für die Währung gebe er aber der Politik so ziemlich alles zutraue. Mit diesen abschließenden Worten beendete Lüttmann den Diskussionsabend.

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