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Finazielle Folgen des Verwaltungsgebäude in Hörstel

In der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause wurde das neue Verwaltungsgebäude besprochen. Wie wir dazu stehen ist, wurde durch ein Statement zur Vorlage im Rat verdeutlicht und in einer Pressevorlage veröffentlicht.

"Die in der Vorlage aufgeführten Beschlussvorschläge Nr.1 bis 3 betreffen die bauliche Ausführung und weitere Planungsschritte zum Neubau des Verwaltungsgebäudes in Hörstel. Diese Vorschläge sind grundsätzlich zustimmungsfähig.

Beschlussvorschlag 4 allerdings beinhaltet Freigabe und Beschluss der Kostenberechnung inklusive Projektbudget, mittlerweile fast 15 Mio. Euro. Dieser Vorschlag ist die Konsequenz der ausgebliebenen Überprüfung, ob für die Aufgaben einer effizienten Verwaltung eine ganzheitliche Lösung an einem Standort die bessere Lösung darstellt. Dies ist die Folge der Mehrheits-Entscheidung zum Vorentwurf von CDU, SPD und Grünen - im November 2021.

Insbesondere die Entwicklung seit 2020 und die sich ändernde Lage im Bausektor als auch im Kreditbereich werden dazu führen, dass dieses Verwaltungsgebäude zusammen mit der zwingend notwendigen Sanierung der Räumlichkeiten in Riesenbeck im Verlauf der Umsetzung sicherlich die Summe von 25 Mio. Euro übersteigen wird.

Diese Haushaltsmittel müssen Großteils mit Krediten finanziert werden und bedeuten nichts anderes, als dass höhere Kosten auf zukünftige Generationen abgewälzt werden ohne zuvor alle Möglichkeiten zur Kostenreduzierung sorgfältig geprüft zu haben.

Ein „weiter so“ ohne die Sicherheit, die beste Lösung gewählt zu haben, war und ist nicht alternativlos. Hier fehlen Weitsicht und eine mittel- bis langfristige Kostenbetrachtung sowie die Einbeziehung erkennbarer Folgen eigener Entscheidungen.

Aus diesem Grund wird die FDP Hörstel diesen Beschlussvorschlag ablehnen."