Weitere Forderungen

a) Breitbandversorgung

  • Die FDP Hörstel fordert den flächendeckenden Ausbau der Breitbandversorgung sowie z.B. 5G zur Ermöglichung autonomen Fahrens im gesamten Stadtgebiet
  • Eine sichere und schnelle Datenverbindung ist heute eines der wichtigsten Argumente für Unternehmen bei ihrer Standortentscheidung. Außerdem wird dies von der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger erwartet.

b) Verwaltung - modern und kommunikativ

  • Durch die Ausweitung der interkommunalen Zusammenarbeit mit benachbarten Verwaltungen können weitere Einsparungen erreicht werden, ohne negativen Einfluss auf die Serviceleistungen gegenüber den Bürgern unserer Stadt.
  • Wir fordern eine transparente Arbeit des Rats und der Verwaltung der Stadt Hörstel.
  • Bürgerinnen und Bürger sollen in den Meinungsbildungsprozess eingebunden werden. Das kann durch Informationsveranstaltungen geschehen, bei denen Bürgermeister, Rat und Verwaltung konkrete Projekte und Planungen vorstellen und ein Meinungsbild einholen.
  • Die FDP Hörstel fordert, dass die Internet-Präsenz der Stadt aktualisiert wird und eine Social Media Strategie entwickelt wird. Die Homepage der Stadt soll so gestaltet werden, dass nützliche Informationen für die Bürger in den Vordergrund gestellt werden. 14-tägig soll über bevorstehende Veranstaltungen, z.B. Kultur, Sport, Rat, Freizeit, Vereine, hingewiesen werden. Dadurch werden die Bürger aller Stadtteile über alle Aktivitäten in der Stadt informiert. Die Ideen aus dem IKEK Prozess zum Leitthema „Hörstel Digital“, z.B. eine umfangreiche Hörstel App, sollen sukzessive in enger Abstimmung mit dem Stadtmarketing vorangetrieben werden.
  • Viele Ratsthemen können und sollen offensiver in die Öffentlichkeit getragen werden. Dafür eignen sich häufig die sozialen Medien und die städtische Homepage. Regelmäßige Berichte im Stadtmagazin, das in alle Haushalte verteilt wird, sind eine sinnvolle Ergänzung zur Tagespresse und den täglichen Medienangeboten. Hier sehen wir keinen Widerspruch, sondern eine erfolgsversprechende Ergänzung. Entsprechende Strukturen und Aufgaben sind im Stellenplan darzustellen.

c) Stadtmarketing

  • Wir unterstützen weiterhin das Projekt Stadtmarketing. Es war die richtige Entscheidung eine Stelle außerhalb der Stadtverwaltung einzurichten. Die gemeinsame Finanzierung durch private und städtische Gelder soll beibehalten werden. Stadtmarketing ist ein Marathonlauf mit Zwischensprints. Ziel muss es sein, diese Bewegung noch effektiver und umfassender zu gestalten. Stadtmarketing ist ein wichtiger Hebel, dass Kirchturmdenken überwunden wird. Dann wird die Stadt Hörstel mehr als die Summe seiner Stadtteile. Nur als Einheit können wir große Entwicklungen vorantreiben, wie es uns z.B. mit der Gesamtschule, den Stadtwerken und dem Flughafen gelungen ist. Zur Stärkung des Stadtmarketings muss es gelingen weitere Gruppen, Vereine, Bürgerinnen und Bürger einzubinden.

d) Ortszentren

  • Das Zentrum von Hörstel soll aufgewertet werden. Durch eine erhöhte Aufenthaltsqualität soll eine stärkere Identifikation entstehen. Mittelfristig ist die Fläche zwischen Ibbenbürener Straße, Tiefer Weg und Bahnhofstraße zu überplanen. Dabei ist die Fläche des abgängigen Verwaltungsgebäudes mit einzubeziehen. Aktueller Schwerpunkt ist der Marktplatz, wo durch mehr Begrünung (Hochbeete), Barrierefreiheit und Begegnungsflächen (z.B. Sitzgruppen, Spielflächen, Spielgeräte, Außengastronomie) die Frequenz erhöht werden soll. Die öffentliche Toilette muss regelmäßig geöffnet sein, auch in diesen Zeiten. Es müssen informationstechnische Lösungen gefunden werden, die eine Reinigung bei zusätzlichem Bedarf ermöglichen.
  • In Riesenbeck machen wir uns für die rasche Umsetzung des Projektes „Gärtnerviertel“ stark. Nach der Umsetzung der aktuellen Planungen sollen auch die verbliebenen Fläche an- und eingebunden werden.
  • Auf dem Gelände „Alte Giesserei“ sollen Gewerbeflächen entstehen, die mehreren Nutzern Flexibilität und Chancen bieten.
  • In Bevergern setzen wir uns für eine optimale räumliche Anbindung des Gelände Beyer-Deiting an die historische Altstadt ein. Seniorengerechtes Wohnen soll hier Raum finden.
  • In Bevergern ist das Gelände „Altes Feuerwehrhaus“ mit der attraktiven Umgebung zu überplanen
  • In allen Ortszentren sollen Lösungen für öffentlich zugängige Toiletten im Verbund mit Gastronomen und/oder mit dem Verkehrsverein gesucht werden.

e) Kloster Gravenhorst

Das Kloster Gravenhorst ist ein erfolgreicher Standort für Kultur und Tourismus. Wir begrüßen, dass das alte Pastorat einer neuen Verwendung zugefügt wird.

Die Akzeptanz in der Hörsteler Bevölkerung soll gesteigert werden.

  • Es sollen Veranstaltungen durchgeführt werden, die speziell für die Hörsteler Bürgerinnen und Bürger konzipiert sind.
  • Dies können auch Events von Hörsteler Bürgerinnen und Bürger sein, z.B. Familienfeiern.
  • Bürokratische und andere Hürden sollen minimiert werden.
  • Die Abstellmöglichkeiten für Fahrräder sollen verbessert werden.
  • Das Spielplatzangebot soll attraktiv gehalten werden.